Grenzvermessungen

Wenn Sie sich fragen: “Steht der Zaun richtig?“ oder „Baue ich meine Garage tatsächlich auf meinem Grundstück, und nicht etwa beim Nachbarn?“ dann sind Sie hier richtig.

Mit Grenzvermessungen werden Grenzen sichtbar gemacht. Entweder werden alte Grenzzeichen aufgedeckt oder neu eingebracht und somit die alten Grenzen angezeigt. Oder zur Erfüllung von Kaufverträgen werden neue Grenzsteine gesetzt und neue Grenzen gebildet.

Oft ist das Vorhaben aber tatsächlich deutlich komplizierter als gedacht und benötigt den Blick des Sachverständigen. Aus einer einfachen Idee wird so leider oft ein langer Weg:

 Beispiel einer Zerlegungsvermessung

Vermessungen zu Bauvorhaben

Für den Bau eines Gebäudes sind vier Vermessungen notwendig:

  1. Amtlicher Lageplan - Dieser Plan gibt vor, wo das Haus stehen soll. Er ist vorgeschriebener Bestandteil der Bauvorlagen zur Erteilung der Baugenehmigung.
  2. Absteckung - Die Bauarbeiter fangen erst an, wenn sie wissen, wo genau das Haus auf dem Grundstück stehen soll. Wir bestimmen und markieren zentimeterscharf die Hausecken. So wird das genehmigte Haus auf dem Grundstück sichtbar. Damit kann die Baufirma an der richtigen Stelle bauen.
  3. Einmessbescheinigung - Hier kontrollieren wir die Lage und die Höhe der Bodenplatte. Wurde so gebaut, wie genehmigt? Das Abnahme-Protokoll schicken wir an die Bauaufsichtsbehörde. Die wartet darauf; sonst droht evtl. ein Baustopp.
  4. Gebäudeeinmessung - Durch die Bestimmung der genauen Position und der Größe des Hauses kann es in die amtliche Flurkarte eingetragen werden. Die amtliche Flurkarte nimmt am öffentlichen Glauben teil, auf deren Grundlage eine Bank z.B. Kredite vergibt.

Beispiel eines Lageplan ohne Neubaueintrag
Beispiel eines Lageplan mit Neubaueintrag